„Google als Anwalt“ gab es schon vorher – was ist nun anders?
Leute, die für scheinbar simplen Rechtsrat nicht bezahlen wollten, gab es schon immer. „Frau Schmidt, googlen Sie einfach einmal, ob die Kündigung so rechtens ist“ und andere Fragen wurden immer schon so abgekürzt, mit mal guten und mal schlechten Folgen. Im Zweifel konnte man jedoch immer anhand der Quelle seiner gegoogelten Informationen erkennen, ob man einem beliebigen Forum mit anonymen Nutzern aufsitzt oder die Antwort einem Fachbeitrag einer Kanzlei-Webseite entnommen ist. Entweder besuchte man die Seiten direkt oder hatte zumindest in der Google One Box (also quasi Platz „Null“, über dem ersten organischen Ergebnis) eine Seitenreferenz stehen.
Seit dem Aufkommen von menschlich anmutenden Gesprächspartnern der Künstlichen Intelligenz „braucht man nicht mehr“ selbst hin- und her zu suchen; das erledigen nun Programme wie Bard oder ChatGPT, und es werden immer mehr. Sie können auch immer mehr, es bleibt bei weitem nicht bei einem normalen Chatplausch. Die KI kann mittlerweile
- Dateien wie Excel Files analysieren, bearbeiten und erstellen,
- Bilder und Logos generieren,
- Videos drehen,
- Stimmen erzeugen
- und vieles mehr.
Um einmal bei einem Dienst zu bleiben, ChatGPT, seien einmal kurz die Unterschiede in den jeweiligen Funktionalitäten erklärt. Unterschiede, die das Problem der Mandantenakquise leider nur mittelbar verkleinern.
Um die Lücke zum Hier und Heute aufzuholen, können Nutzer der Bezahlversion die sogenannten Beta Features in ihrem Benutzerfeld aktivieren. Eines davon ist WebChatGPT, was es als Browser-Add-On gibt – legen Sie den Schalter dieses Features um, holt sich die KI dann zusätzliche Informationen aus der entsprechenden Suchmaschine.
Was im Vergleich zum reinen Chat ohne Suchmaschinenanbindung dabei anders ist: Der Chat mit GPT gibt nun seine Internetquellen preis, aus denen er seine Informationen bezieht. Meist sechs Stück, überwiegend die ersten 6 Suchergebnisse zum Beispiel bei Google. Angeblich können auch – so die KI selbst erzählend – Suchergebnisinhalte aus Ads herangezogen werden.
Mehr erfahren im Seminar „Online und Reputation“ für angehende EliteXPERTS
Wenn Sie Google Analytics nutzen, können Sie sich einen Extra-Datenreport nur für den Traffic von KI-Tools anlegen. Anfangs haben sich ChatGPT & Co. für Analysezwecke nicht zu erkennen gegeben, tun dies aber mittlerweile. Möchten Sie dieses Feature nutzen, um hieraus Ableitungen treffen zu können, wissen aber nicht, wie Sie dies einrichten sollen, fragen Sie gerne uns. Im Rahmen unseres Willkommensseminars für neue EliteXPERTS ist dieser Wissenstransfer definitiv enthalten, und auch sonst gibt es zu den Möglichkeiten zur Mandantenakquise mit statt gegen die KI darin einiges zu verlautbaren.
Weitere mögliche Themen (nach Absprache) könnten sein,
- wie Sie mit Hilfe von ChatGPT die Anzahl guter Texte auf Ihrer Webseite durch automatische Content-Produktion erhöhen,
- Themen für Ihre Artikel finden, die von den richtigen Zielgruppen auch gelesen werden,
- wie Sie Ihren Content über Linkbuilding outreachen und
- sich selbst 2024 im Internet als Kanzlei oder Person in Szene setzen (Thema Online Reputation).
Das Seminar gibt es seit 2022 für Neukunden. EliteXPERTS, die im Bereich Internet und Marketing ihre Möglichkeiten kennenlernen wollen, können dies bei einem erfahrenen Seminarleiter der EliteXPERTS tun. Das Seminar gibt es momentan kostenlos zur Neubuchung einer EliteXPERTS-Mitgliedschaft dazu, und kann remote oder bei uns in Düsseldorf durchgeführt werden.
Ihre Mitgliedschaft als Anwalt oder Anwältin bei den EliteXPERTS können Sie hier abschließen, weitere Informationen zum Seminar liegen in unserem Flyer bereit.
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